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    <title>Unkenrufe</title>
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    <dc:publisher>Unke</dc:publisher>
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    <title>Unkenrufe</title>
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    <title>wieder einmal orthographie</title>
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    <description>&quot;gemüse zum selber ab wiegen&quot;, &quot;wir weisen daraufhin, dass das Zahlen mit Kreditkarte erst ab ... &quot;, &quot;das ist eine schwer wiegendere kritik&quot;, &quot;einmal haare von den zähnen entfernen 20 Euro&apos;s&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich finde, grammatik- und rechtschreibkenntnisse dienen der abgrenzung gegenüber denen, die den code nicht beherrschen. das ist immer schon so gewesen und kommt mir (da ich den code einigermaßen beherrsche) gerade zupaß. ich finde außerdem, daß das in ordnung ist, wenn man so ehrlich sein will, es zuzugeben. in rage bringen mich nur die heuchler, die in der orthographie eine absolut zu bewertende kulturelle errungenschaft behaupten, oder gar der orthographie irgendeine praktische nützlichkeit zusprechen. dabei geht es ihnen doch nur darum, sich abzuheben. mir ja auch. in verschiedenen bereichen. ich schreibe (außer der großschreibung natürlich) nach den regeln der alten rechtschreibung, weil ich damit mein alter und mein verwurzeltsein in einer nunmehr versunkenen welt ostendiere. weil ich mich sozial vorteilhaft damit unterscheide. weil ich als linguist weiß, daß jede rechtschreibung gleichermaßen &quot;funktioniert&quot;, deshalb die ganze reformerei teurer unsinn gewesen, ich daher protestieren zu sollen glaube.&lt;br /&gt;
es ist aber in allen drei fällen ein mittel der selbstdarstellung, wenn auch ein sehr subtiles; es sagt etwas über mich, wie ich schreibe. wie der teure anzug, das lakotzhemd oder der irokesenhaarschnitt etwas über ihre träger sagen. deshalb schreibe ich ja so und nicht anders. ich gebe damit zu erkennen, zu wem ich gehöre. solche selbstdarstellungsmittel sind immer an einen code gebunden, weil sie für gleichgesinnte wie für außenstehende &lt;i&gt;erkennbar&lt;/i&gt; sein müssen. und über den code dienen sie dann als abgrenzungskriterium. als zugangsvoraussetzung. als schibboleth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
folklore, sagt mir ein leser. folklore? nun ja. nein. folklore sollte dazu führen, daß eine ganze schreibgemeinschaft (flexible, aber zu jedem zeitpunkt verbindliche) regeln aus sich hervorbringt, die keiner akademie bedürfen, und ebenso spontan wie einheitlich sind. oder wenigesten: wenn aus jeder folkloristisch-individuellen schreibweise ein PLAN ersichtlich wäre. vielleicht sogar ein bekenntnis. zornig werde ich nur über gedankenlosigkeit, flapsigkeit, oberflächlichkeit, lieblosigkeit. für nur 20 Euros  wer so schreibt, sagt nichts über sich selbst. jedenfalls nicht freiwillig.</description>
    <dc:creator>Unke</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://unke.twoday.net/topics/Elitaeres&quot;&gt;Elitaeres&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Unke</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-23T09:07:00Z</dc:date>
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    <title>nicht verallgemeinerbar</title>
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    <description>wenn alles einsam sein wollen, ist es keiner mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn alle unberührtes haben wollen, bleibt nichts unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn alle ihre ruhe haben wollen, hat keiner mehr ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn alle in die wildnis gehen, gibt es nichts wildes mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn alle freie fahrt haben wollen, fährt keiner mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn alle fliehen, kommen alle wieder zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn alle frei sein wollen, ist keiner mehr frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn alle aussteigen, sind alle wieder drin</description>
    <dc:creator>Unke</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://unke.twoday.net/topics/Elitaeres&quot;&gt;Elitaeres&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Unke</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-20T11:02:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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