17
Mai
2006

wir sind ...

„wir sind viel zu viele“, so ein ausspruch eines soziologen, dessen name mir leider entfallen ist, „um uns noch darüber einigen zu können, wie diese welt aussehen soll“
wie wahr. warum schockierte mich dieses wort so sehr? weiß ich das nicht schon lange? braucht es manchmal eine andere stimme, die einem die eigenen halbgedanken zu kristalliner schärfe meißelt? jedenfalls hat dieser soziologe recht – und ich denke bei mir, was bleibt dann noch? dann bleibt nur abgrenzung und kampf.
ich bin wieder einmal nicht gefragt worden – das ist so ein dauergedanke, nicht erst, seit ich das wort von den zuvielen, um sich einigen zu können, gelesen habe. und der zweite gedanke: wäre ich ein monarch, ich wäre ein fürchterlicher tyrann.
siam - 19. Mai, 13:56

ich habe das Gefühl, du sehnst dich sehr nach einer Stimme, einem Platz in der Öffentlichkeit.
Wenn dem so ist, dann raus aus dem Schreibstübchen.


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