13
Feb
2007

verwirrend ...

... daß es niemanden gibt, der sich freut, wenn andere mobil telephonieren, im gegenteil.

und daß es trotzdem alle tun.

Eine Anregung

Sport- und Bäderamt
der Bundesstadt Bonn
Kurfürstenallee 2–3
53177 Bonn

Bonn, am Dienstag, 13. Februar 2007




Auslastung der Bonner Schwimmhallen


Sehr geehrte Damen und Herren,

da sich in den letzten Jahren die Zahl der Badegäste in den Bonner Schwimmhallen drastisch erhöht hat (relativ zum vorhandenen Angebot, versteht sich, da dieses seit Mitte der 90er Jahre durch Einführung komplementärer Öffnungszeiten der beiden Innenstadtbäder ungefähr halbiert worden ist), somit ein einigermaßen befriedigendes Schwimmen wegen der daraus resultierenden Überfüllung nicht mehr möglich ist (ein 15m breites Becken faßt nicht mehr als 6–8 Schwimmende gleichzeitig), möchte ich Ihnen die Einführung eines Nummernsystems vorschlagen, wie es schon in allen Ämtern mit Erfolg betrieben wird. Dieses sieht vor, daß sich nie mehr als eine gerade noch tolerierbare Anzahl Schwimmender im Becken aufhält. Der Zutritt ist frei, bis diese Zahl erreicht ist; danach wird, dem Verfahren in einem Parkhaus nicht unähnlich, für jeden Gast, der das Becken verläßt, je ein neuer Badegast eingelassen. Die Wartenden ziehen Nummern, die die Reihenfolge des aufrückenden Zugangs festschreiben.
Sie werden erwidern, daß eine solche Maßnahme nicht möglich sei, weil jedem Bürger und jeder Bürgerin zu jeder Zeit der Eintritt in die öffentlichen Badeanstalten freistehen müsse; bedenken sie aber bitte, daß niemand etwas von diesem Rechte hat, wenn zu viele gleichzeitig davon Gebrauch machen. Wenn alle gleichzeitig schwimmen wollen, kann keiner mehr schwimmen.

Hochachtungsvoll


Unke

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